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Emanzipation 2
Auszug aus einem meiner Buchprojekte:
Ich wollte mir in einem Geschäft in München nur eine Ware ansehen und unverhofft geht ein Redefluss des Inhabers auf mich nieder.
Wörtlich:
„Die Frauen sind so stark, Sie übernehmen alles.
Die Männer brauchen jetzt die Emanzipation.
Wir müssen miteinander reden. Wieder aufholen. So kann es nicht bleiben.
Die Frauen damals haben nicht um Erlaubnis gefragt, sie haben es einfach getan.
So müssen wir das jetzt auch machen.“
Stoße ich irgendwo in Unterhaltungen diese Themen nur leicht an, so brechen dieselben Inhalte überall hervor. Sie sind so allgegenwärtig, dass es schon die Spatzen von den Dächern pfeifen! Und selbst die Frauen wundern sich, dass wir immer noch nicht in die Gänge kommen. Sie schlagen schon vor, ob sie die männliche Emanzipation für uns erledigen sollen.
Doch soweit soll es nicht kommen, denn immer mehr Männer denken inzwischen:
(Auszug-Ende)
Zeittafel der Emanzipation2:
- 15. November 2007 - Ausrufung der Emanzpation2-Bewegung des Mannes im Schloss Obergriesbach.
- Ich nehme mit dem Magazin DER SPIEGEL Kontakt auf. Freundliche Rückantwort, doch noch kein größeres Interesse.
- Ich maile dem Büro von Alice Schwarzer. Doch die Mail wird nicht beantwortet.
- Der Lektor eines großen deutschen Buchverlages lässt mich mit meinem Buchprojekt „ Der BabyMann“ fallen. Ein anderer großer Verlag ist nicht interessiert. Ich beschließe, selbst einen Verlag zu gründen und eben von unten anzufangen.
- Die Erkenntnisse aus dem „BabyMann“ finden großen Anklang in meiner Männerberatungspraxis und lassen sich hervorragend anwenden.
- Vertiefung und Weiterentwicklung meiner Männerforschung durch die Praxis in meiner Männerberatung.
- Der Bayerische Rundfunk nimmt Kontakt zu mir auf. Ich schicke ihm ein Vormanuskript zur ersten Emilausgabe. Daraufhin schwindet das Interesse. Vermutlich erkannten sie, wie anfänglich unsere Redaktionsbemühungen noch sind.
- Die Ausgabe 1 des Emils entsteht im Januar 2009 mit einer Auflage von (nur) 200 Stück. Weibliche Leserinnen sind begeistert, männliche nur teilweise.
- Die Ausgabe 2 ist September 2009 fertig. Diese wichtige zweite Ausgabe ist nun auch geschafft und gibt unserem Redaktionsteam viel Motivation für die Zukunft.
- Ich entdecke in keinen anderen Medien parallel Ideen zu meinen Forschungen.
Resümee: Die Zeit ist reif für eine neue männliche Wiederkehr. Sprachrohre wie unsere Zeitschrift Emil werden begeistert aufgenommen. Da wir aber die ganze Bewegung mit unserem Selbstverlag „von unten“, also klein, beginnen müssen, vergeht viel Zeit, bis wir einem breiteren Publikum bewusst werden.
Das heißt wiederum:
„Das mit der männlichen Emanzipation in Deutschland kann noch dauern!“
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